So war Libori – kulinarisch

In den Minuten, in denen dieser Artikel verfasst wird, neigt sich das diesjährige Sommer-Liborifest dass sich Anfang der Woche noch nach Herbst anfühlte dem Ende entgegen. Dabei entdeckten wir mit Freunden und Familie die kulinarischen Highlights des Fests, welche Ihren Mittelpunkt im „Plaza Europa“ finden, sich jedoch auch über die ganze Kirmes verteilen. Am eben genannten Platz sammeln sich mittlerweile die Pioniere der Streetfood-Bewegung, welche Ihren Ursprung im Asiatischen finden, als „etwas Neues“ nach New York kam und von dort als Trend die westliche Hemisphere überrolte. Waren es früher noch der Borough Market in London oder die Markthalle 9 in Berlin, welche die Jünger der Streetfood-Bewegung als Tempel des Lebens ansahen, so sind es heute die fahrbaren Küchen die längst auch in Paderborn Halt machen. Also ging es am ersten Libori-Samstag nach Indien bzw. deren Küche um Butter-Curry und Chicken Masala bei Mr. Singh zu essen.

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tempImageForSaveAls Fan der indischen Küche hat es mir natürlich geschmeckt, doch streetfoodtypisch macht eine Portion nicht satt, daher wechselten wir den Kontinent und wissen selbst nicht so genau wo wir landestypisch waren, hatten aber Freude an diesem Burger.

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Der „Infamous“ besteht aus Weizen-Bun, Pflaumen, Senf-Mayo, Beef, Rotwein und Thymian. Es ist mal wieder die Kombination, die hier einen normalen Burger zu einem kleinen Highlight werden lässt.

Nach dem großen Regen und einer kleinen Liboripause ging das fröhliche Essen weiter und es war Zeit für einen  Klassiker: Pizza. Am Anfang des Les-Man-Walls stand ein Organic Pizzawagen der Pizzen mit alltagsuntypischen Belegen wie zum Beispiel Garnelen, Camembert mit Preiselbeeren oder Nudeln anbot. Ob das angepriesene „Organic“ nur für das gute Gefühl erklärt wurde, konnte nicht geklärt werden,  denn die Nudeln waren umgeben mit Sauce Hollondaise.

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Als ob das alles nicht genug wäre,  kann man sich da fragen, doch was wäre ein foodblog ohne was mit Asia!? Also zurück ins Dorf der Köstlichkeiten,  Sitzplatz erkämpft und Oishis Japanese Streetfood besucht. Der Laden beziehungsweise Bude beziehungsweise Foodtruck ist ein fester Bestandteil der Paderborner Foodieszene und war auch zum Beispiel schon auf dem jeweiligen Festival am Lippesee und ist mein heimlicher Favorit. Hier gab es ein Reiscurry mit Hähnchen, Kartoffeln, Gemüse und leicht scharfer Sauce.

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Insgesamt ist das Liborifest ein toller Mix aus kirmestypischen Angeboten wie Bratwurst und Champignons, oder dem weit über Ostwestfalens Grenzen hinaus bekanntem und ehemaligem Geheimtipp „Schinder-Hannes“ und neuen Angeboten wie der hippen Streetfoodecke in der man gemütlich die kulinarischen Vorteile dieser Welt erleben und sich bei einem Wein über Paderborns größtes Fest freuen kann.

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