Instock – Amsterdam

Was: Recycling Restaurant – Wo: Czaar Peterstraat 21, Amsterdam – Wie viel: Menü ca. 25 €

Ein wirklich besonderes Restaurant durfte ich in der Weihnachtszeit in Amsterdam besuchen. Das Instock in Amsterdam setzt auf Food Recycling. Dies bedeutet, jeden Tag werden von lokalen Supermärkten und Händlern Lebensmittel eingesammelt, die täglich neu verarbeitet werden. Dabei entsteht ein stets einzigartiges Menü.

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Das moderne Lokal kann dabei allerdings nicht nur durch ein außergewöhnliches Konzept überzeugen. Die Einrichtung ist stylisch modern und passt zur Gestaltung des Restaurants.

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In diesem Restaurant gibt es eine fast unendlose Liste, was besonders gut gemacht wird. Beispielsweise wird ein Fair Trade Wein aus Südafrika serviert. 80 % der Lebensmittel stammen von der Supermarktkette Albert Heijn, die in den Niederlanden sehr bekannt ist. Das Restaurant fing als Pop-Up Store an und hat mittlerweile Filialen in Amsterdam, Den Haag und Utrecht. Es gibt jeden Abend ein Menü, das allerdings etwas angepasst werden kann, beispielsweise für Vegetarier. Es werden Biere aus lokalen Brauereien angeboten, unter anderem ein Bier aus Kartoffeln. Und das Restaurant kümmert sich um die Wiedereingliederung behinderter Menschen in die Arbeitswelt. Als wäre das nicht schon alles genug, schmeckt das Essen auch noch richtig gut und ist sehr interessant!

In unserem Fall ging es mit einer Brühe los die mit verschiedenem Gemüse, wie zum Beispiel Rosenkohl und Kürbis serviert wurde.

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Als Appetizer vorab gab es standardmäßig Brot und dazu Gurke, die kurz zuvor in einem Supermarkt „gerettet“ wurde.

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Das Menü das aus vier Gängen besteht kann übrigens in Einklang mit einem Weinmenü bestellt werden. So erhält man zu jedem Gang den passenden Wein.

 

Als eher klassisch aber unglaublich lecker darf der nächste Gang gesehen werden. Mac N Cheese mit einer Variation aus Gurken. 1CA8E344-26DA-4382-9582-1CFA0D9EF6D2

Der Hauptgang war sicherlich das interessanteste aller Gerichte. Es gab ein traditionell holländisches Gericht aus Kartoffeln, Gemüse und Fleischbällchen die sich „Bitterballen“ nennen. Diese hatten eine Konsistenz die irgendwo zwischen fest und flüssig liegt. Auf den ersten Biss eher ungewohnt, aber dennoch interessant.

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Zum Abschluss des Menüs gab es folgend einen Mix aus geeisten Früchten getoppt mit einer Soße aus Vanille und Krokant.

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Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept des Instocks in dieser Art einzigartig und vorbildlich ist. Man schmeckt fast schon die Mühe und Arbeit die dort hinter steckt. Gerade auch das überraschende nicht zu wissen, was es dieses mal gibt, sagt mir persönlich sehr zu. Daher sage ich hier ganz ausdrücklich:

go.chill

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